Horst Schön
Geboren 26. Dezember 1926 in Berlin, Germany
Horst Schön war ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher. Horst Schön war nach dem Zweiten Weltkrieg als Theaterschauspieler zunächst in Ost-Berlin tätig, ehe er über Bühnenstationen in Güstrow, Wismar, Erfurt und Potsdam 1956 wieder nach Ost-Berlin kam, wo er Mitglied der Volksbühne wurde. Neben umfangreicher Synchronarbeit spielte er in zahlreichen DEFA- und DFF-Film- und Fernsehproduktionen, wie 1970 an der Seite von Manfred Krug im DEFA-Streifen Meine Stunde Null. Nach seiner Inhaftierung im Zuchthaus Cottbus im September 1973 wegen eines Fluchtversuches und dem Freikauf in die Bundesrepublik 1975 spielte er an Theatern in West-Berlin. Im Fernsehen sah man ihn unter anderem in den Serien Tatort und Der Landarzt. Seine erste Synchronarbeit in der Bundesrepublik war 1980 bis 1982 die Nebenrolle des Präsidenten Cashew in der Trickfilmserie Captain Future. Richard Burton synchronisierte er im selben Jahr im Kriegsfilm Die Wildgänse kommen und in zwei weiteren Filmen. Seit Die nackte Kanone war er Stammsprecher von Leslie Nielsen. Als Nachfolger des verstorbenen Wolfgang Kieling sprach Schön einige Jahre in der Sesamstraße den Bert.
Bekannt für
Tatort
1970Serie · ★ 6,2
Der Landarzt
1987Serie · ★ 6,2
Apachen
1973Film · ★ 5,3
Ein Mann kam im August
1977Serie
Flucht ins Schweigen
1966Film · ★ 7,0
Casablanca Express
1989Film · ★ 3,8
Meine Stunde Null
1970Film · ★ 6,1
Der Frühling braucht Zeit
1965Film · ★ 6,3
Thunder III
1988Film · ★ 3,9
Der Mann aus Kanada
1967Film · ★ 8,0
Geschwader Fledermaus
1958Film · ★ 7,0
Die gefrorenen Blitze
1967Film · ★ 7,8
Anflug Alpha 1
1971Film · ★ 9,0
Geheime Reichssache
1979Film · ★ 9,2
Polonia-Express
1957Film · ★ 7,0
Androklus und der Löwe
1969Film · ★ 7,0
Er ging allein
1967Film · ★ 8,0
Tod im Preis inbegriffen
1968Film · ★ 9,0