Gustav Püttjer
Geboren 15. Mai 1886 in Hamburg, Germany
Gustav Püttjer (* 15. Mai 1886 in Altona; † 11. August 1959 in Ost-Berlin) war ein deutscher Schauspieler. Der Raubtierdompteur reiste mit dem Zirkus Hagenbeck fünf Jahre durch europäische Länder und gastierte anschließend mit einer Raubtiernummer in Varietés, wobei er sieben Löwen und einen Eisbär vorführte. Dann wurde er Schauspieler und erhielt sein erstes Engagement Ende 1911 in Köln. Er stand zunächst vor allem in Mundartstücken auf der Bühne und kam über Gelsenkirchen 1920 nach Berlin. Im Café Metropol wurde er von einem Aufnahmeleiter angesprochen, der ihm seine erste kleine Filmrolle verschaffte. Ab 1928 war Püttjer einer der meistbeschäftigten Klein- und Nebendarsteller des deutschen Films, der vorwiegend einfache Leute aus dem Volk verkörperte. Gelegentlich war er auch als Aufnahmeleiter tätig. In der Zeit des Nationalsozialismus kam er bei Kriegsende noch auf die Gottbegnadeten-Liste. Nach Kriegsende arbeitete Püttjer vor allem für die DEFA. Außer am Neuen Lustspielhaus des Westens war er auch für Bertolt Brechts Berliner Ensemble tätig.
Bekannt für
Wenn Männer verreisen
1940Film · ★ 7,0
Alles hört auf mein Kommando
1935Film · ★ 9,0
Seitensprünge
1940Film · ★ 7,0
Polizeibericht Überfall
1928Film · ★ 6,6
Frauen für Golden Hill
1938Film · ★ 6,5
Starke Herzen im Sturm
1937Film · ★ 9,0
Unter heißem Himmel
1936Film · ★ 8,0
Bürgermeister Anna
1950Film · ★ 9,0
Lockvogel
1934Film · ★ 6,5
Moskau - Shanghai
1936Film · ★ 8,0
Inkognito
1936Film · ★ 6,0
Sieben Ohrfeigen
1937Film · ★ 6,5
Fridericus
1937Film · ★ 5,6
Die Stimme der Liebe
1934Film · ★ 9,0
Chemie und Liebe
1948Film · ★ 6,2
Ja, treu ist die Soldatenliebe
1932Film
Westfront 1918: Vier von der Infanterie
1930Film · ★ 6,5
Glück im Schloß
1933Film · ★ 7,0