Gertrud Brendler
Geboren 23. Oktober 1898 in Dresden, Germany
Nach ihrer Schauspielausbildung debütierte Brendler 1919 in Görlitz in Schillers Trauerspiel „Die Braut von Messina“ mit 21 Jahren. Anschließend folgte eine Tätigkeit an einer Bühne in Bautzen, ehe sie wieder an einer heimischen Spielstätte, dem Albert-Theater in Dresden, spielte. Mit der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten im Jahr 1933 folgte ein Berufsverbot für die Künstlerin, als sich Brendler für ihre jüdischen Schauspielkollegen einsetzte. Um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können, arbeitete sie in dieser Zeit als Haushaltshilfe oder Fabrikarbeiterin, gelegentlich auch als Darstellerin an kleineren Bühnen. Nach Kriegsende nahm sie ihre Bühnentätigkeit am Staatstheater in Dresden wieder auf, wo sie – bis auf ein kurzes Engagement in Leipzig – bis ins hohe Alter als Darstellerin wirkte. Seit Mitte der 1950er Jahre auch umfassende Filmarbeit für die DEFA und das Fernsehen der DDR, wo sie 1954 als Frau Globig in Dudows Stärker als die Nacht debütierte. Es folgten zahlreiche Film- und Fernsehaufgaben, wobei sie bevorzugt als resolute, mutige Frau bzw. liebevolle Oma eingesetzt wurde. (Wikipedia)
Bekannt für
Polizeiruf 110
1971Serie · ★ 6,3
Das Fahrrad
1982Film · ★ 5,5
Mit Jan und Tini auf Reisen
1987Serie
Kleiner Mann – was nun?
1967Serie · ★ 9,0
Drei Kapitel Glück
1961Film · ★ 9,0
Die sieben Affären der Dona Juanita
1973Serie
Das hölzerne Kälbchen
1961Film · ★ 7,0
Heimlichkeiten
1979Film
Das gestörte Fest
1978Film
Jeder singt auf seine Weise
1979Film
Käuzchenkuhle
1969Film · ★ 9,0
Hostess
1976Film · ★ 4,5
Schüsse unterm Galgen
1968Film · ★ 9,0
Kasper und die Heinzelmännchen
1968Film
Besondere Kennzeichen: keine
1956Film · ★ 8,0
Spur der Steine
1966Film · ★ 6,3
Schlösser und Katen
1957Film · ★ 8,0
Jungfer, Sie gefällt mir
1969Film · ★ 5,4