Daniel Emilfork
Geboren 7. April 1924 in Providencia, Santiago, Metropolitan Region, Chile
Daniel Emilfork Berenstein (7. April 1924 – 17. Oktober 2006) war ein chilenischer Bühnen- und Filmschauspieler. Emilfork wurde in Providencia, Chile, geboren, nachdem seine jüdischen, sozialistischen Eltern aus Kiew vor einem Pogrom in Odessa geflohen waren. Im Alter von 25 Jahren verließ er Chile und ließ sich in Frankreich nieder, da er sich, wie sein Freund Alejandro Jodorowsky berichtete, als homosexueller Mann in Chile nicht wohlfühlte. Emilforks ungewöhnliches Aussehen machte ihn zu einem gefragten Charakterdarsteller für Filme wie „Die Stadt der verlorenen Kinder“ (1995). Er spezialisierte sich auf Schurkenrollen. Zuvor hatte er in Filmen wie „Der Teufelstod“ (1971), „Reisen mit meiner Tante“ (1972), Fellinis „Casanova“ (1976), Roman Polanskis „Piraten“ (1986) und „Taxandria“ (1994) mitgewirkt. Er arbeitete bis zu seinem Tod als Schauspieler; sein letzter Film erschien 2007. Emilforks Stimme und sein Akzent im Französischen waren äußerst markant und einzigartig. Er starb in Paris.
Bekannt für
Midi trente
1972Serie · ★ 6,0
Graf Yoster gibt sich die Ehre
1967Serie · ★ 6,9
Les Rois maudits
2005Serie · ★ 4,8
Die Stadt der verlorenen Kinder
1995Film · ★ 7,2
Piraten
1986Film · ★ 6,3
Chéri-Bibi
1974Serie · ★ 7,0
Ein Schloß in Schweden
1963Film · ★ 5,6
Was gibt's Neues, Pussy?
1965Film · ★ 6,0
Sans famille
1958Film · ★ 6,1
Kill!
1971Film · ★ 6,1
Der Dieb von Bagdad
1978Film · ★ 5,5
Fellinis Casanova
1976Film · ★ 6,9
Gelegenheitsarbeiter
1963Film · ★ 7,0
Reif auf jungen Blüten
1955Film · ★ 5,1
Goha
1959Film · ★ 5,6
Lady L
1965Film · ★ 5,8
L – Der Lautlose
1965Film · ★ 6,3
L'assassin viendra ce soir
1964Film · ★ 6,0