Movies.
Olivier Assayas

Olivier Assayas

Geboren 25. Januar 1955 in Paris, France

Olivier Assayas ist ein französischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmkritiker. Assayas ist bekannt für seine vielseitige Filmografie, die von subtilen Historienfilmen über Psychothriller und Neo-Noirs bis hin zu Komödien reicht. Er hat französische, spanische und englischsprachige Filme mit internationaler Besetzung gedreht. Als Sohn des Filmemachers Jacques Rémy begann Assayas seine Karriere als Kritiker für die Cahiers du Cinéma. Dort schrieb er über das Weltkino und seine Regisseure, die später sein Werk beeinflussten. Assayas drehte mehrere Kurzfilme und gab 1986 mit „Disorder“ sein Spielfilmdebüt. Er führte weiterhin Regie bei Spielfilmen, wobei „Cold Water“ (1994) als Durchbruch in seiner Karriere gilt. Es war sein erster Film, der in der Reihe „Un Certain Regard“ bei den Filmfestspielen von Cannes gezeigt wurde. Sein zweiter Film, Irma Vep (1996), wurde ebenfalls in Cannes gezeigt, während Sentimental Destinies (2000), Demonlover (2002) und Clean (2004) offiziell um die Goldene Palme konkurrierten. 2006 steuerte er einen Kurzfilm zum Episodenfilm Paris, je t'aime (2006) bei. Assayas erntete Anerkennung für seine Dramen Summer Hours (2008), Clouds of Sils Maria (2014) und Personal Shopper (2016); letzterer brachte ihm den Preis für die Beste Regie bei den Filmfestspielen von Cannes ein. Er führte außerdem Regie bei der Komödie Non-Fiction (2018) und dem Spionagethriller Wasp Network (2019).

Bekannt für